Rubinelli Vajol

Gaetano Rubinelli ist der Urgrossvater der Familie Rubinelli, die seit je her im Valpolicella-Gebiet ansässig ist. Nachdem er den Damm in Chievo an der Etsch geplant und gebaut hat, der Anfang des 20. Jahrhunderts der Industrie in Verona den erforderlichen Strom lieferte, erwarb er das Land in Vajol, begeistert von der vollendeten Kesselform im Herzen des Valpolicella-Gebiets. Seit damals werden auf dem Landgut Vajol immer Trauben für die bedeutendsten Kellereien in der Valpolicella erzeugt und getrocknet, aber nur eine kleine Auslese wurde selbst verarbeitet.
Im Jahr 2006 haben die Brüder Renzo und Alberto Rubinelli beschlossen, selbst Wein in Vajol zu keltern. Mit Hilfe zweier erfahrener Önologen (unter anderem Roberto Ferrarini – welcher auch das legendäre Weingut Quintarelli önologische betreut hat) gelang es ihnen in Kürze an die Spitze des regionalen Weinbaus aufzuschliessen. Seit dem Tod von Ferrarini im Jahre 2014 werden die Brüder von einem Studenten Ferrarinis bei der Kelterung unterstützt. Renzo Rubinelli meint: «Jede einzelne unserer Handlungen und jede Wahl die wir treffen, sei es im Weinacker, sei es in der Kellerei, erfolgt in Erinnerung an die Ideen und Eingebung des Prof. Roberto Ferrarini, der uns beinahe alles gelehrt hat, was die Exzellenz in der Weinherstellungsbranche betrifft.»
Das knapp 12 Hektar kleine Weingut produziert fünf Weine in sehr kleiner Auflage. Den Valpolicella, den Classico Superiore, den Classico Superiore Ripasso, den Amarone und den Recioto. Jede Flasche ist nummeriert. Mit dem Jahrgang 2016 ist nun noch ein sechster Wein dazu gekommen. Der Ripasso Corte Sant’Anna